Laser-Therapie

Im Jahre 1917 hat Prof. Einstein die Theorie der stimulierten Emission
beschrieben. Die Entstehung der Laserstrahlung beruht auf Stimulation
von Photonen. Durch die Entstehung eines Photon wird Energie
freigesetzt, die in der Lage ist, weitere Atome, die sich in der
Ruhephase befinden, anzuregen und damit Laserlicht zu produzieren.
Intensive Untersuchungen zu den biologischen und medizinischen
Wirkungsweisen des Lasers begannen in den frühen 60er Jahren. Unzählige
Arbeitsgruppen haben sich mit diesem Phänomen befasst und zahlreiche
Nobelpreise wurden auf diesem Gebiet vergeben. Durch die Vielzahl der
Forschungsarbeiten sowie klinischen Studien sind folgende
Wirkungsweisen des Lasers bekannt.
- Steigerung der ATP-Produktion während der Therapie (mehr als 150%)
- Anregung des Kollagenstoffwechsels und Vermehrung der kollagenen Fasern (Förderung einer optimalen und extrazellulären Matrix)
- Anstieg spezifischer Enzyme
- Beschleunigung des Lymphabflusses
- Förderung der Neovaskularisierung mit vermehrter Durchblutung (günstig für die Blutgefäßbildung und Bildung des Granulationsgewebes)
- Erhöhte Zugfestigkeit von Wunden
- Starker Anstieg der RNA, DNA und Proteinsynthese (Förderung der Zellteilung und Bildung von Granulationsgewebe)
- Fibroblastenstimulation
Die Lasertherapie stellt eine Regulationstherapie dar, durch welche der Stoffwechsel der Zellen beeinflusst wird. In der Zelle werden biochemische Vorgänge aktiviert, die zu einer Durchblutungssteigerung und in weiterer Folge auch zur Entzündungshemmung und Schmerzlinderung führt.
Schwerpunktmäßig wird der Laser bei Gelenkverschleiß (Arthrose), zur Unterstützung des Knorpelaufbaus und bei Schmerzen im Bereich des Stütz- und Bewegungsapparates eingesetzt.